• Liebeserklärungen an die Alpen

    "LIEBE ALPEN, ..."

  • Ihre Liebeserklärungen

    Eine kleine Auswahl an Liebeserklärungen an die Alpen von unseren Unterstützerinnen und Unterstützern.

    Marco Z.

    Ich liebe eure Majestät, das Schaudern, das mich immer wieder überkommt, wenn ich euch sehe, eure Vielfalt, eure Widersprüche und eure Lieblichkeit.

    Ursula G.

    Ich kann mich nirgends so gut erholen, wie bei euch. Dank euch brauche ich keine Medikamente, keinen Psychiater. Weil ihr mir Balsam für Körper, Herz und Seele seid.

    Franz B.

    In den Bergen, da kann ich atmen. Blumen, Steine und Gräser sind wunderbar gruppiert, einfallsreicher als in jedem Park. Da jauchze und singe ich.

    Barbara W.

    Meine Alpen sind laut, stark, weit, eng, leise, alt, grün, tief, manchmal rosa. Meine Alpen sind kalt, hell, geschichtet, hart, krumm, moosig, erhaben, ungerecht. Meine Alpen gehören mir, dir, uns, niemandem. Deshalb liebe ich sie: Weil sie so vielfältig und für alle da sind. Noch.

    Paul P.

    Ich liebe euch, weil ihr seit Millionen von Jahren unverrückt dasteht, zwar etwas angekratzt und durchbohrt, aber durchaus stark, mächtig und vollkommen. Ich geniesse es, euch anzuschauen, wie ihr Liebliches wie auch Bedrohliches bietet. Liebe Alpen, macht weiter so, bleibt stark und unverrückt, damit euch der Verkehr nichts anhaben kann!

    Elisabeth K.

    Ich liebe die Wildtulpen von Törbel, das Adlerpaar von Saas-Almagell, die beiden Bartgeier in Saas-Fee, das Gletschervorfeld vom Feegletscher, die uralten Arven am Hannig und bei Isèrable, alte Kulturwege, Trockenmauern, Rebberge, Lichtblumen und Felsensteppen im Unterwallis und alle Leute, die es verstehen, mit der Natur zu leben.

    Thomas W.

    Ihr ermöglicht mir Weitblick und lasst mich immer wieder Staunen. Vermutlich seid ihr das grösste Antidepressivum der Welt! Dafür bin ich euch sehr, sehr dankbar!

    Erika K.

    1. Ihr seid nicht nur hoch, ihr seid das Höchste! Die Blumen, die Bäche, die Wasserfälle, die Ruhe! Wow!
  • Unsere Liebeserklärung

    Das ist unsere Liebeserklärung an den grössten Schatz, den wir in der Schweiz haben!

    Herz aus biologisch abbaubaren Riesenballons - Erstfeld - 8. Dezember 2016

  • Güter auf die Schiene

    Der Gotthard-Basistunnel ist eröffnet, jetzt muss der Güterverkehr von der Strasse auf die Schiene verlagert werden. Dies wird nicht automatisch geschehen. Dafür braucht es entweder die von der Alpen-Initiative bevorzugte und bereits im Gesetz verankerte Alpentransitbörse oder die folgenden 10 Massnahmen:

    LSVA ausschöpfen oder Alpentransitabgabe Toll Plus einführen

    Denn die Alpen sind ein besonders schützenswertes Gebiet.

    Die Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (LSVA) ist das wichtigste Verlagerungsinstrument der Schweiz. Diese wurde bisher aber nicht komplett ausgeschöpft. Wir fordern eine Alpentransitabgabe für den Strassengüterverkehr als Ergänzung der LSVA in der Schweiz sowie als nachfrageabhängige Strassengebühr im gesamten Alpenraum.

    LSVA weiterentwickeln

    Denn die Verlagerungswirkung des aktuellen Systems nimmt ab.

    In wenigen Jahren wird ein Grossteil der Lastwagen in der tiefsten Abgabekategorie sein. Deshalb braucht es neue Berechnungsgrundlagen für die LSVA. Wir fordern die Einführung eines CO2-Elements in der LSVA sowie eine Prüfung weiterer Massnahmen zur Weiterentwicklung der LSVA durch den Bund.

    Flottenziele zur Senkung der CO2-Emissionen

    Damit die Treibhausgas-Emissionen von LKWs endlich sinken.

    Für LKWS gibt es kein anerkanntes Messsystem oder Flottenziele bezüglich Treibhausgas-Emissionen. Der Anteil des Güterverkehrs an den Gesamt-Emissionen steigt stetig. Wir fordern, dass sich die Schweiz am Aufbau eines Instruments zur CO2-Emissions-Messung von LKWs beteiligt und Flottenziele gemeinsam mit der EU entwickelt und einführt.

    Kontrolle des Schwerverkehrs intensivieren

    Denn Strassen- und Schienenverkehr brauchen gleich lange Spiesse.

    Das Konzept des Bundes von 2003 zur Intensivierung der Schwerverkehrskontrollen wurde bisher nur teilweise umgesetzt. Wir fordern die Fertigstellung des Kontrollnetzes, die Publikation der vorhandenen Daten, die Erhöhung der Kontrollquoten sowie bei Bedarf die Überprüfung der Leistungsvereinbarungen mit den Kantonen.

    Gefahrgut auf Transitachsen verbieten

    Weil alpenquerende Strassen für Gefahrgut ungeeignet sind.

    Der Transport von Gefahrgut im alpenquerenden Schwerverkehr unterliegt bestimmten Auflagen. Diese dürfen nicht weiter aufgeweicht werden. Wir fordern ein generelles Fahrverbot für Gefahrengüter auf den Transitachsen, die Schaffung eines Bahnverlads am Simplon sowie ein Transportverbot für besonders gefährliche Güter.

    Ausgleichszahlungen für Schiene beibehalten

    Denn in Europa ist die Schiene gegenüber der Strasse benachteiligt.

    Solange im Wettbewerb zwischen Schiene und Strasse ungleiche Bedingungen herrschen (z.B. fehlende Internalisierung von externen und internen Kosten im Strassengüterverkehr), muss die Schiene unterstützt werden. Wir fordern die Beibehaltung der Abgeltungen für den Kombinierten Verkehr und die Rollende Landstrasse sowie eine weitere Senkung der Trassenpreise.

    Innovationen im Schienengüterverkehr fördern

    Weil Neuentwicklungen bei der Bahn kostenintensiv sind.

    Innovationen im Schienengüterverkehr sind vorhanden. Verschiedene Faktoren verhindern aber deren Etablierung auf dem Markt. Wir fordern, dass der Bund seine Verantwortung wahrnimmt und diese Innovationen aktiv unterstützt. Speziell sollen dabei Systeme gefördert werden, welche die Verlagerung nicht-kranbarer Lastwagenanhänger ermöglichen.

    Priorisierung des Güterverkehrs beim Ausbau

    Damit sich die Investitionen in die NEAT lohnen.

    Das Bundesamt für Verkehr plant derzeit den nächsten Ausbauschritt der Schweizer Bahninfrastruktur (STEP 2030/2035). Im Rahmen dieses Ausbauschritts sollen jene Projekte gefördert werden, welche die Investitionen in die NEAT möglichst stark in Wert setzen. Wir fordern den Ausbau der Zulaufstrecken der NEAT sowie Investitionen in Verladeterminals.

    Kommunikationskampagne zur Verlagerung

    Weil das Potenzial der Schiene nicht allen Akteuren bekannt ist.

    Der Dialog zwischen den Akteuren des Güterverkehrs ist mangelhaft. Viele Transportunternehmen, welche in den letzten Jahren neu in den Markt getreten sind, haben nur ein geringes Wissen über den Schienengüterverkehr. Wir fordern Dialogmöglichkeiten zwischen den verschiedenen Akteuren in Europa sowie eine Fortsetzung der Informationskampagne des Bundes zur NEAT und zur Verlagerungspolitik der Schweiz.

    Gleiche Arbeitsbedingungen auf Strasse & Schiene

    Weil Lohndumping die Sicherheit auf der Strasse gefährdet

    Das Lohnniveau und die Arbeitsbedingungen auf den Schweizer Transitachsen haben sich in den letzten Jahren markant verschlechtert. Beim Strassentransport gibt es keine Gesamtarbeitsverträge und international harmonisierte Arbeitsbedingungen. Wir fordern Untersuchungen zu den Arbeitsbedingungen im alpenquerenden Güterverkehr, die Regelung des Status für Saisonniers von Schweizer Unternehmen sowie die Ausweitung der Landesvereinbarung der ASTAG mit den Routiers Suisses auf international tätige Unternehmen.